Harmonie, aus dem Griechischen kommend :
harmonia = Fügung, Einklang.
Symmetrie = Ebenmaß, harmonischer Aufbau.
Etwas als harmonisch zu bezeichnen
ist dann sinnvoll, wenn durch Vergleichen im Aufbau verschiedener
Elemente ein Einklang feststellbar ist. Wenn zum Beispiel eine
Bild-Komposition so zusammengestellt ist, dass Überein-stimmungen
der einzelnen Bildelemente erkennbar sind, dann spricht man
von Bildharmonie.
In der Musik wird durch die Harmonielehre der Aufbau von Tönen
und Zusammenklängen durch ein theoretisches System begründet
und hörbar zum Ausdruck gebracht. Ebenso gibt es in der
Bildenden Kunst eine Kompositionslehre, mit der sich Farb- und
Formharmonien gestalten lassen.
Mit Hilfe der Farbenlehre können harmonische Farbklänge
sowohl nach subjektiven als auch nach objektiven Gesichtspunkten
gestaltet werden.
Zum Beispiel: durch Farbkontraste, chromatische Farbgestaltung,
Farbakkordik, usw. Auch die Wirkkräfte der Farben (Farbästhetik)
werden durch psychologische und physiologische Farbwirkungen
zum Ausdruck gebracht.